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Adresse suchen | LindenhofLindenhof8001 Zürich Kreis 1 (Lindenhof) Bewerten & Kommentieren » Kommentar mit Pseudo abgeben Schon ein » Kommentar mit Mail Adresse abgeben Kommentar mit E-Mail Adresse unterschreiben, das wirkt in jedem Fall besser. Die Mail Adresse wird verschlüsselt, damit sie für Spamroboter nicht lesbar ist. » Kommentar anonym abgeben Ich will unbekannt bleiben. (Negative Kommentare werden eher veröffentlich, wenn die Mail Adresse angegeben wird.) » zurück zur Normalansicht Für Fortgeschrittene» Endlich anmelden Du kommentierst Zürich
Deine Meinung zu Lindenhof ist gefragt. Bedeutung Der Lindenhof nimmt als eigentliche historische Keimzelle und älteste öffentliche Grünanlage Zürichs eine Sonderstellung ein. Durch seine zentrale Hügellage mit dem schattenspendenden Baumdach bietet er eine prächtige Aussicht auf das rechte Limmatufer und die Hochschulbauten.Nur zu Fuss durch die engen Gassen des mittelalterlichen Stadtkerns zu erreichen, ist der Lindenhof heute mit durchgehender Kiesfläche, spärlicher Möblierung und den unter den Linden stattfindenden Schachspielen, Pétanque-Turnieren und Theateraufführungen bezüglich Gestaltung und Nutzung dem Bild des Mittelalters wieder sehr nahe. Geschichte Einst Zentrum der römischen Siedlung, wurde der Lindenhof im neunten Jahrhundert zur fränkischen Pfalz und nach deren Zerfall, vermutlich im 14. Jahrhundert, zum Festplatz umgestaltet und mit Linden bepflanzt. Als einzige öffentliche Grünanlage innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern war er mit steinernen Tischen, Armbrustständen, Schachspielen und einer Kegelbahn ausgestattet.Unter barockem Einfluss wurde der Lindenhof im Jahre 1780 in eine streng geometrische Anlage mit Achsenkreuz und Diagonalen umgewandelt. 1852 entstand die Freimaurerloge mit ihren markanten Treppengiebeln. Der Lindenhof selbst wandelte sich 1861 dem Zeitgeschmack entsprechend zu einer verspielten Parkanlage mit verschlungenen Wegen und lauschigen Plätzchen. Schwere Sturmschäden veranlassten 1865 die Verantwortlichen, anstelle der Linden Kastanien, Akazien und Götterbäume zu pflanzen. Die exotischen Bäume fanden jedoch keine Akzeptanz in der Bevölkerung und mussten nach 1900 wieder Linden weichen; der Platz erhielt in etwa sein heutiges Erscheinungsbild. Kommentare 17.06.2008 24.02.2008 Die Kommentare sind subjektiv und Ansicht des Autors. zuri.net übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit. Kommentar hinzufügen... |
Menü 2 Stadtmenschen haben Lindenhof zu einem Ihrer Lieblingsorte erklärt. |