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HölleHölleHölle

HölleHölleHölleAllo ssu heisssse Biene. Kommsu mit zu mir nach hau...*blörks*“ und dann kotzt er dir auf die Schuhe – wenn du Glück hast. Falls nicht, dann übergibt er sich in deine Handtasche.Von MeretSMeretS 17.02.2012Es gibt wirklich viele Gründe, Fasnacht zu hassen. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht bei all den extrem abstossenden Betrunkenen?

„Allo ssu heisssse Biene. Kommsu mit zu mir nach hau...*blörks*“ und dann kotzt er dir auf die Schuhe – wenn du Glück hast. Falls nicht, dann übergibt er sich in deine Handtasche.

Auch ziemlich unappetitlich: „Schuldigung, i woll dir mein Bier nich’ über dein Haare kipp’n...“.

Dann diese Pseudo-Hemmungslosigkeit. Sehe ich das richtig, dass Fasnacht die einzige Zeit im Jahr ist, in der auch Basler, Luzerner und all die anderen mal so richtig die Sau rauslassen dürfen?! Das führt dann zu Szenen à la „Schau mal, da hinten im Hauseingang vögelt ein roter Bär gerade eine Sonnenblume“ und „Siehst du die dicke, behaarte Ballerina, die sich da gerade auf den Festbänken auszieht? Das ist der X!“.

Ich hasse auch Konfetti. Neben Kakerlaken würden wohl auch Konfetti einen Atomunfall überleben – und jeder, der mal einen Abend an der Fasnacht verbracht hat, weiss, dass man sich danach lieber in der Badewanne ausziehen sollte. Aber immer noch besser als die Witzbolde, die mit den Worten „ein Grünes, ein Blaues, ein Gelbes...“ Konfetti aus meinem Ausschnitt zupfen wollen!

Dann habe ich so meine Mühe mit der Musik. Dieses halbgelallte, halbgeschriene „HölleHölleHölle“ von Wolfgang Petry ist wohl mein ultimativer Hass-Song. Eigentlich ist nur Gugge schlimmer. Die üben das ganze Jahr (die einen zumindest), und trotzdem können sie es an ihrem grossen Tag dann doch nicht. „Ram-Tschadadäng-Bumm-Bumm“ klingt für mich nach Erdbeben, nicht nach Musik.

Das Beste an der Fasnacht – ausser der Fasnachts-Chüechli - ist definitiv die Verkleidung. Aber wisst ihr was? Ich gehe lieber an eine Mottoparty oder an ein Kostümfest. Da ist das Niveau nur halb so tief und die Musik doppelt so gut. Vielleicht liegt mir das närrische Treiben aber auch einfach nicht so im Zürcher Blut...

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