 Di: 2/4  Mi: -3/4 | | Magazine Übersicht xyz Archiv  schlaumeier 01.01.2007

Schreien…
 … von Bern-Ost bis Züriwest. Mitten in der Nacht den Endo im Tiwi gesehen. Guter Mann. Dann noch bisschen computert. Musste den Desktop ändern – das Bild war mir zu triste.
Zürich, Du kommst nahe. PK bei den orangen Handyleuten, Treffen mit den alten Leuten vom Blick, die da noch leben, denn Journalisten, das sagt Dir jede LV, sind besonders risikogefährdet, drum zahlen sie auch unheimliche Prämien, und dann gedacht, wenn schon Züri, dann dort auch gleich dort schlafen, denn so ein Nachtbummler bringt ja gar nichts, am Schluss würde Kritiker irgendwo nach dem Fest in Geneva landen, immer noch schlafend, während die Kolonne den Wagen putzt. Oder, so doch, ein Taxi nehmen müssen, das etwa gleich viel kostet wie ein Hotel in einer Zürcher Herberge.
Lange nachgedacht. Laut überlegt. Viele Lieder gehört. Viel, sehr viel Dylan. Gelesen. Auch den Dylan. Und den Kafka, so als Nebenbei-Lektüre.
Dann gedacht, ob es sinnvoll sei, das Dorf mit dem Urschrei morgens um 0600 Uhr zu wecken. Dieser Urschrei liegt Kritiker auf der Zunge. Und irgendwann wird er den schon los.
Gründend auf den anonymen Beschimpfungen und Bedrohungen denkt Kritiker nach, ob er da einen oder zwei Grosshunde anschaffen soll. Mit belgischen Schäferhunden, Bernhardinern und Yorkshires ist er vertraut, die folgten immer bei Fuss. Vielleicht doch deutsche Langhaarschäferhunde? Sicherlich keine Schweizer Sennenhunde, die würden statt bellen nur jodeln. Ein Berner Sennenrüde wäre auch noch angemessen. Auf Autogrösse. Auf Hausgrösse.
Wäre noch der Gedanke, eine Anzeige wegen rassistischer Bemerkungen zu machen. Bringt aber nichts. Nur Video und Ton – könnte ja alles gefälscht sein. Und da sagt die Schwiegermutter: „Lass den Mensch leben, so lange er Dich leben lässt.“
„Ja, mache ich – ich bin doch kein Trottel
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