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Adresse suchen | Einweihungsparty![]() Als wir, meine beste Freundin, ihr Herzallerliebster und ich, aus dem Aufzug direkt in die Wohnung hüpften (total schick) und von einem der Gastgeber (total niedlich) begrüsst wurden, hatten sich erst ca. 25 Gäste in der luxuriösen Bleibe eingefunden. Die Bar war noch recht übersichtlich, und auf dem Balkönchen standen zwei unbeliebte Raucher. Der extra angemietete RiesenKühlschrank, der bis obenhin mit Bier gefüllt war, hätte mich vielleicht stutzig machen sollen. Hat er aber nicht. Ungefähr eine Stunde später war ein Durchkommen zur Bar fast nicht mehr möglich, worauf wir uns taktisch geschickt gleich davor platzierten, um immer nachtanken zu können. Pünktlich um 22.00 Uhr Schweizer Nachtruhezeit drehte jemand am Lautstärkeregler der Stereoanlage. Allerdings in die falsche Richtung. Die Menge passte die Gesprächslautstärke an. Meine Freundin und ich stellten fest, dass der Twist vermutlich von Männern erfunden wurde, denn Männer schmeissen immer eine Serviette auf den Boden, wenn sie was verschüttet haben und wischen dann mit dem Fuss hin und her. Sich zu bücken kommt ihnen nicht in den Sinn. Wir konnten das an diesem Abend mehrmals bewundern. Eingangstüre und Lift gingen im Minutentakt auf und die unterschiedlichsten Leute strömten rein. Es hätte mich nicht gewundert, wenn aus dem kleinen Aufzug eine ganze Schar Guggenmusikanten inklusive drei brasilianischer Sambatänzerinnen ausgestiegen wäre und eine fesche Polonaise durch das Wohnzimmer gezogen hätte. Stattdessen kamen irgendwelche schrägen Typen mit Plüschbär- Rucksäcken, und einer von Ihnen hatte ein totes Tier auf dem Kopf (na ja, vielleicht war’s auch nur eine Kunstpelzmütze). Sie wurden unverzüglich rausgeschmissen. Die zwei Frauen im Dirndl durften aber bleiben. Der Balkon bog sich fast unter der Schar Nikotinabhängiger. Ja, es war eng. Einer wurde frech und fing an zu nörgeln. Wir stimmten 3 zu 2 knapp ab, ihn nicht über das Geländer zu schmeissen. Es war eine gelungene Einweihungsfeier. Die Wohnung stand danach nämlich noch und die Polizei war auch nicht erschienen. Sie hätte eh keinen Platz mehr gehabt. xyz Archiv Archiv & Preview | Menü Magazine Readme: die letzten... E grobi Sach! Der zuri.net Newsletter informiert sporadisch über alles was neu ist, in zuri.net. abezapfe. |