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Adresse suchen | Quicktime![]() Regelmässige sportliche Beeilung im Wald, landläufig Jogging genannt, mit kurzfristig hohen Belastungsspitzen (beispielsweise während dem Aufstieg mit der acht Jahre jüngeren und halb so schweren Freudin auf den Goldenberg) ist überdies gesund, stärkt Herz, Kreislauf und fördert die Lebenslust. Dosiert verabreicht ist die Rennerei also eine durchwegs positive Sache. Es braucht jedoch keine besonders ausgeprägte Beobachtungsgabe, um festzustellen, dass die meisten Mitmenschen den idealen Zeitpunkt zu schneller Gangart und Bewegung zu wechseln nicht mehr erkennen und sicherheitshalber grundsätzlich umhersprinten. Mit imaginären Zielen vor Augen oder Gegnern im Rücken stürmen Sie im alles niederwalzenden Laufschritt Einkaufszentren, Fussgängerzonen, Kinos und Eisenbahnen. Sie ignorieren Rotlichter, Tempolimiten und Sonnenuntergänge, spurten von der Bushaltestelle zum Bahnperron von der Charcuterie in die Käseabteilung, vom Laufband zur Hantelbank und von einem Meeting zum nächsten. Und als ob das nicht genug wäre, unterbrechen einige von ihnen gegen Mittag die Arbeit, um dem selbstgebrühten Dauerstress durch eine intensive und karrierefördernde Marathonvorbereitung mit dem Chef die Krone aufzusetzen. Also mir und meinem Pumporgan schadet diese höchst ansteckende permanente Hetzerei! Ich rufe hiermit zu bewusster und lustvoller Langsamkeit auf! Aber etwas zack bitte! xyz Archiv Archiv & Preview | Menü Magazine Readme: die letzten... E grobi Sach! Der zuri.net Newsletter informiert sporadisch über alles was neu ist, in zuri.net. abezapfe. |