Esther Maurer mag keine House Music

Klar, dass es an solchen Anlässen auch zu unschönen Szenen kommt. Klar wird da Alkohol getrunken und klar, gibts Drogen. Manchmal im Übermass, das liegt in der Natur der Sache. Das gibt es an anderen Grossveranstaltungen auch aber deswegen gleich alles verbieten, nur weil ein paar wenige aus dem Rahmen fallen? Ich meine nein.
Wir müssten dann auch das 1. Mail Fest verbieten, weil es da immmer wieder zu Ausschreitungen kommt.
Die Euro 08, da werden wohl Horden von betrunkenen Fussballfans die Stadt heimsuchen. Verbieten.
An der Langstrasse gibt es immer wieder Messerstechereien und andere unschöne Dinge. Verbieten. Absperren.
Im Sommer wird am Zürihorn gekifft, was das Zeug hält. Verbieten. Absperren.
Das Image der Stadt sei in Gefahr, meint Esther Maurer. Was für ein Image möchten wir denn? Ein Image der langweiligen bünzli Stadt, in der alles verboten ist?
Bleiben wir auf dem Boden. Unter anderem die Streetparade hat der Stadt ein Image gegeben, von dem andere Städte nur träumen können. Lassen wir uns den Anlass von ein paar wenigen nicht vermiesen. 500'000 haben Freude daran, da zählen die paar Ausfälle nicht.
Es reicht schon, wenn wir dieses Jahr eine Streetparade light bekommen. Meiner Meinung nach ein falsches Zeichen, die Streetparade wird nicht mehr das sein, was sie ist aber vermutlich ist es danach einfacher, den Anlass gleich ganz zu verbieten. :-(
Respect! the Streetparade.
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